Ruhe
Bettruhe oder zumindest ein ruhiger Tagesablauf zu Hause, Stille und Schlaf. Arbeit, Putzen und Haushalt geben Sie in diesen Tagen besser an andere ab. Zur gewohnten Belastung kehren Sie am besten schrittweise zurück.
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Pflege zu Hause
Wenn jemand zu Hause krank wird, möchte man sofort etwas unternehmen. Doch das Wertvollste, was Angehörige tun können, ist meist ganz einfach: der Person Ruhe gönnen, darauf achten, dass sie trinkt, das Zimmer lüften, die anderen vor Ansteckung schützen und das Befinden aufmerksam beobachten.
Gute Pflege zu Hause gleicht einem Bereitschaftsdienst: weniger Hektik, mehr Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, rechtzeitig ärztliche Hilfe zu holen.
So ist dieser Bereich aufgebaut: Wir beschreiben nur die alltägliche Pflege – Ruhe, Trinken, frische Luft, Hygiene und Beobachtung. Hier gibt es keine Arzneimittel, keine Hausmittel und keine Behandlungsschemata. Bei leichtem Verlauf rät die WHO, zu Hause zu bleiben, sich auszuruhen und ausreichend zu trinken; wie mit Fieber umzugehen ist und welche Behandlung infrage kommt, entscheidet die Ärztin oder der Arzt.
Der Körper braucht Kraft, um mit der Infektion fertigzuwerden. Ruhe und Flüssigkeit sind die Grundlage, auf die auch die WHO hinweist.
Bettruhe oder zumindest ein ruhiger Tagesablauf zu Hause, Stille und Schlaf. Arbeit, Putzen und Haushalt geben Sie in diesen Tagen besser an andere ab. Zur gewohnten Belastung kehren Sie am besten schrittweise zurück.
Stellen Sie Wasser oder ein warmes Getränk neben das Bett und erinnern Sie daran, oft in kleinen Schlucken zu trinken. Trinkt die Person kaum etwas, ist das ein Grund, die Arztpraxis zu informieren – besonders bei Kindern oder älteren Angehörigen.
Das Virus wird beim Husten und über die Hände leicht übertragen. Deshalb ist es sinnvoll, den Alltag der erkrankten Person etwas vom Rest der Familie zu trennen.
Lüften Sie das Zimmer mehrmals am Tag; die erkrankte Person deckt sich währenddessen zu oder geht in einen anderen Raum. Frische Luft macht das Zimmer angenehmer und verringert die Ansammlung von Viren in der Luft.
Geben Sie der erkrankten Person eine eigene Tasse, einen eigenen Teller und ein eigenes Handtuch und waschen Sie diese getrennt. Wenn möglich, ruht sie sich in einem eigenen Zimmer aus, und die anderen kommen nur kurz herein.
Sich um eine erkrankte Person zu kümmern, ohne selbst krank zu werden, gelingt mit ein paar einfachen Regeln.
Waschen Sie sich die Hände nach jedem Besuch bei der erkrankten Person, nachdem Sie Geschirr oder Taschentücher weggeräumt haben, und vor dem Essen. Berühren Sie Augen, Nase und Mund erst mit gewaschenen Händen.
Notieren Sie, wie sich die Temperatur verändert und wie die Person atmet, trinkt und spricht. Solche Notizen helfen der Ärztin oder dem Arzt – und Ihnen, ein Warnzeichen rechtzeitig zu bemerken.
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Der Beitrag stützt sich auf allgemeine Erkenntnisse zur saisonalen Grippe, die zum Zeitpunkt der Erstellung bekannt sind. Empfehlungen werden für jede Saison aktualisiert – was für Sie und Ihre Familie passt, fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.